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willkommenim Coloproktologischen Centrum Kronberg
Dr. med. Volker Mork & Dr. med. Ute Jablonka-Wendling

Wir sind Ihre freundliche und vertrauensvolle Praxis für Dickdarm- und Enddarmerkrankungen im Palais in Kronberg. Uns liegt viel an einer persönlichen und patientennahen Behandlung sowie Ihrem Wohlergehen – und das bereits seit über 25 Jahren.

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Der patient im mittelpunkt!

Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Patient. Daher legen wir besonderen Wert auf eine persönliche Beratung und Vertrauen.

Gerade in einem so sensiblen Bereich wie der Behandlung von Dickdarm- und Enddarmerkrankungen, also einer noch stark mit Schamgefühl und Ängsten belegten Körperregion, spielen persönliche Zuwendung und Vertrauen eine besondere Rolle.

Wir sehen in unseren Patienten Menschen, denen umfassend in Ihrer Lage geholfen werden kann. Wir sehen uns als Partner, die Sie in Ihrer Krankheit beraten und bei der Wahl der richtigen Therapie unterstützen.

Dazu brauchen wir Zeit für Gespräche, gründliche Untersuchungen und eine intensive Beratung und Behandlung.

Wir möchten, dass Sie sich rundum gut in unserer Praxis aufgehoben und von unserem Team professionell betreut fühlen. Dafür stehen wir mit unserem Namen - CCK.

Lernen sie unsere Praxis kennen

Unser Praxisteamprofessionell. vertrauensvoll. freundlich.

Wir nehmen uns für unsere Patienten Zeit für intensive Gespräche. Die Kombination aus Erfahrung, persönlicher Leistungsbereitschaft, Freundlichkeit und Engagement im Umgang mit Patienten zeichnen unser gesamtes Team aus.

Für Sie bedeutet das, dass Sie von einem freundlichen und gut ausgebildeten Praxisteam betreut werden.

Dr. med.
Volker Mork

Facharzt für Allgemeinmedizin
Proktologie

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Dr. med.
Ute Jablonka-Wendling

Fachärztin für Chirurgie / Proktologie
Psychotherapie, Akupunktur

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Dr. med.
Volker Mork

Facharzt für Allgemeinmedizin
Proktologie

zurück
Behandlung sämtlicher Erkrankungen des Dickdarms und Enddarms
  • Darmspiegelungen einschl. Polypabtragung
  • Darmkrebsvorsorge
  • Behandlung von:
    Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren (Afterriss), Analekzemen,
    Stuhlinkontinenz, Analabszesse, Feigwarzen (Condylome)
  • Ambulante Operationen von Analerkrankungen
Mitgliedschaften
  • Qualifiziertes Mitglied im Berufsverband der Koloproktologen Deutschlands
  • Mitglied in der DGK (Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie e.V.)
  • Mitglied im Qualitätsnetz Koloproktologie Hessen

Dr. med.
Ute Jablonka-Wendling

Fachärztin für Chirurgie / Proktologie
Psychotherapie, Akupunktur

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Behandlung sämtlicher Erkrankungen des Dickdarms und Enddarms
  • Darmspiegelungen einschl. Polypabtragung
  • Darmkrebsvorsorge
  • Behandlung von:
    Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren (Afterriss), Analekzemen,
    Stuhlinkontinenz, Analabszesse, Feigwarzen (Condylome)
  • Ambulante Operationen
Mitgliedschaften
  • Qualifiziertes Mitglied im Berufsverband der Koloproktologen Deutschlands
  • Mitglied im Berufsverband der Deutschen Chirurgen
  • Mitglied in der Akademie für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie Main-Taunus e.V
  • Mitglied in der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur

Erkrankungenbeschwerden und krankheitsbilder

Afterriss
Beschreibung

Eine weitere recht schmerzhafte Erkrankung im Afterkanal ist der Afterriss, auch Analfissur genannt. Hierbei kommt es aber nicht zu einem Dauerschmerz, sondern der Schmerz setzt während des Stuhlgangs ein und es kann dann oft mehrere Stunden anhalten bis er langsam abklingt. Der Afterriss ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Riss im Afterkanal meist zum Steißbein hingelegen. Die Ursache ist oft ein sehr harter Stuhlgang, der die Haut des Afterkanals überdehnt, die dann an der dünnsten Stelle einreist. Es kommt hier auch häufig zu einer leichten Blutung, die oft als dünner Blutstreifen auf der Stuhlsäule sichtbar ist. Durch diesen Riss kommt es zu einer schmerzhaften Verkrampfung des Schließmuskels. Der verkrampfte Schließmuskel wiederum führt zu einer Minderdurchblutung des Afters. Der Afterriss heilt schlecht ab.

therapie

Das Ziel der Therapie des akuten Afterrisses ist die Lockerung des verkrampften Schließmuskels. Dies geschieht mit einem Analdehner, einem Plastikkegel, der in den Afterkanal eingeführt wird. Zusätzlich ist die Gabe von schmerzlindernden Salben und Zäpfchen nötig. Besteht der Riss lange, ist er also chronisch geworden, hilft oft nur eine Operation.

Was können Sie dazu beitragen?

Bei Schmerzen während und nach dem Stuhlgang kann ein warmes Sitzbad oft sehr wohltuend sein. Wichtig ist auch auf einen locker geformten Stuhlgang zu achten. Denn fester Stuhlgang bringt erneut starke Schmerzen. So wird oft der Stuhlgang aus Angst vor starken Schmerzen absichtlich eingehalten. Dies aber führt zu weiterer Verstopfung. Bei starken Schmerzen suchen Sie am besten sofort Ihren Hausarzt oder Proktologen auf.

Darmentzündung
Chronisch entzündliche Dickdarmerkrankungen:

Die Dickdarmentzündungen verlaufen oft chronisch, d.h. sie können Sie eventuell das ganze Leben hindurch begleiten. Sie treten in Schüben auf, also Perioden in denen die Entzündung aktiv ist und Ihnen Beschwerden bereitet, abwechselnd mit Zeiten der relativen Beschwerdefreiheit.

Ihre Entstehung ist noch ungeklärt, diskutiert werden u.a. auch Umwelteinflüsse aber auch psychische Konfliktsituationen. Es gibt im wesentlichen zwei Hauptgruppen. Zum einen die Colitis ulcerosa die hauptsächlich im unteren Dickdarmbereich, also Sigma und Rektum auftritt. Die Entzündung ist hier auf die Dickdarmschleimhaut begrenzt. Zu Schmerzen kommt es meist im linken Unterbauch. Zum anderen der Morbus Crohn, der oft am Obergang vom Dünndarm zum Dickdarm, also in der Blinddarmregion auftritt. Die Entzündung betrifft hier die gesamte Darmwand und kann auch auf Nachbarorgane wie z.B. die Gebärmutter, Harnblase oder andere Darmschlingen übergreifen. Der Morbus Crohn kann auch zu Fisteln am After führen. Schmerzen treten meist im rechten Unterbauch auf.

Bei beiden entzündlichen Erkrankungen kommt es zu starken Durchfällen (bis zu 20 Entleerungen täglich), Blut- und Schleimabgängen aus dem After, auch unabhängig vom Stuhlgang sowie zu starken Bauchschmerzen.

Therapie:

Bevor man eine Therapie ansetzt ist es notwendig das genaue Ausmaß, der Entzündung zu bestimmen. Dies geschieht durch eine Darmspiegelung.

Ist die Entzündung auf den unteren Dickdarm beschränkt, also Sigma und Rektum, so genügen oft Zäpfchen oder Einläufe. Sind höhergelegene Dickdarmabschnitte betroffen, ist die Einnahme von Tabletten notwendig. Bei Komplikationen wie Abszessen oder Darmverengungen muss man operieren.

Darmkrebs
Dickdarmkrebs:

Der Dickdarmkrebs ist eine bösartige Geschwulsterkrankung, die nicht behandelt zum Tode führt. Am häufigsten tritt der Darmkrebs in den unteren 30 bis 50 cm auf. Viele Karzinome kann man durch den After hindurch mit dem Finger ertasten. Deshalb ist das Austasten des Afters bei der Krebsvorsorge- untersuchung Routine. Der Dickdarmkrebs entwickelt sich sehr häufig aus gutartigen Polypen (Geschwulst der Dickdarmwand) und macht im Anfangsstadium häufig überhaupt keine Beschwerden. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Blut- oder Schleimabsonderungen aus dem After, veränderter Stuhlfestigkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme.

Therapie:

Als einzige Therapie hilft beim Darmkrebs nur die Operation. Der befallene Darmabschnitt muss entfernt werden, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Die beiden gesunden Enden des Darmes werden dann wieder miteinander vernäht. Ist dies nicht mehr möglich, muss ein künstlicher Darmausgang (Anus praeter) angelegt werden.

Das wichtigste beim Darmkrebs ist die Vorbeugung! Ab dem vierzigsten Lebensjahr sollte man einmal jährlich einen sogenannten Haemoccult-Test durchführen. Hierbei wird Stuhl auf verborgenes, mit dem Auge nicht sichtbares Blut untersucht. Zusätzlich wird bei der Vorsorgeuntersuchung der After mit dem Finger ausgetastet, um Veränderungen im Mastdarm zu erkennen. Bei Männern wird auch noch die Prostata abgetastet. Haben Sie Familienangehörige, bei denen ein Darmkrebs auftrat oder Darmpolypen gefunden worden sind, oder wurden bei Ihnen selbst schon einmal Darmpolypen entdeckt, so sollten Sie regelmäßig eine Darmspiegelung durchführen lassen. Gefundene Darmpolypen können nämlich während der Darmspiegelung meist problemlos mitentfernt werden.

Denn vorbeugen ist besser als Heilen.

Hämorrhoiden
Hämorrhoiden:

Die Hämorrhoiden sind blutgefüllte Schwellkörper die mithelfen, den Afterkanal abzudichten. Je nach ihrer Größe werden sie in 4 Gruppen eingeteilt:

Wie kommt es aber nun zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden?

Die häufigste Ursache hierfür ist falsches Verhalten beim Stuhlgang, nämlich das Pressen. Entweder aus Zeitgründen weil man es eilig hat oder einfach weil man an einer Verstopfung leidet. Die Verstopfung kann aus einer falschen Ernährung entstehen oder weil der Stuhldrang unterdrückt wird, weil gerade eine wichtige Konferenz stattfindet. Vergrößerte Hämorrhoiden entstehen aber auch bei Durchfall oder Abführmittelmissbrauch sowie bei Bewegungsmangel, angeborener Bindegewebs- schwäche oder aber auch während einer Schwangerschaft und Geburt.

Hämorrhoiden 1. Grades:

sind normal. Sie sind nur mit dem Proktoskop sichtbar und bereiten meist keine Beschwerden.

Hämorrhoiden 2. Grades:

treten beim Stuhlgang durch den Afterkanal nach außen und ziehen sich dann von alleine wieder zurück. Hier kann es häufig zu hellroten Blutungen kommen.

Hämorrhoiden 3. Grades:

werden ebenfalls durch den Stuhlgang nach außen geschoben, müssen aber dann mit dem Finger zurückgedrückt werden, weil sie nicht mehr von alleine zurückgleiten. Außer einer Blutung kann es hier auch zu Nässen, Jucken und Brennen in der Afterregion kommen.

Hämorrhoiden 4. Grades:

sind ständig außerhalb des Afterkanals oft kombiniert mit einem Aftervorfall. Sie lassen sich mit dem Finger nicht mehr in den Afterkanal zurückschieben. Man tastet sie als weiche vorgewölbte Knoten. Je nachdem wie stark die Hämorrhoiden vergrößert sind, setzen dann die Beschwerden ein, wie Jucken und Brennen in der Afterregion, Nässen oder Nachschmieren (verschmutzte Unterwäsche). Besonders stark vergrößerte Hämorrhoiden kann man als Knoten tasten, hier kommt es auch zu einem Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Afterregion sowie zum Gefühl der unvollständigen Darmentleerung.

Mit zu den ersten Symptomen zählt auch die anale Blutung. Sie kann leicht sein (wenige Blutspritzer am Toilettenpapier) oder auch so stark, dass Blut in die Toilettenschüssel tropft. Da man aber nie weiß, woher die Blutung kommt, ist es ganz wichtig die Blutungsquelle genau abzuklären. Hinter einer analen Blutung kann sich nämlich auch einmal ein Dickdarmkarzinom verbergen, das im Frühstadium außer einer Blutung oft keine weiteren Beschwerden verursacht. Deshalb muss jede anale Blutung abgeklärt werden!

Therapie:

Leicht vergrößerte Hämorrhoiden (1. und 2. Grades), die Beschwerden verursachen, werden meist verödet. Die Verödung besteht in einer völlig schmerzlosen Injektion eines Medikamentes in die vergrößerten Hämorrhoidalknoten, die daraufhin schrumpfen und so zur Beschwerdefreiheit führen. Je nach Größe der Hämorrhoiden sind eine oder mehrere Injektionen erforderlich. Eine andere Behandlungsmethode ist hier auch die Infrarotbehandlung oder die Kältetherapie.

Stark vergrößerte Hämorrhoiden (3. Grades) werden mit einem elastischen Gummiring abgebunden, der über den vergrößerten Hämorrhoidalknoten gestreift wird. Die so abgebundene Hämorrhoide wird nicht mehr durchblutet, stirbt ab und wird nach fünf bis zehn Tagen mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Pro Behandlung erfolgt immer nur das Abbinden eines Hämorrhoidenknotens. Sind die Hämorrhoiden allerdings zu stark vergrößert (4. Grades) hilft hier nur noch eine Operation. Es ist also sinnvoll schon zu Beginn der Beschwerden einen Proktologen aufzusuchen und das Problem nicht jahrelang auszusitzen bis eine Operation unumgänglich wird. Denn durch eine rechtzeitig eingeleitete Therapie lässt sich eine Operation meist vermeiden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wichtig ist eine regelmäßige Ernährung mit viel Ballaststoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (siehe auch Kapitel Ernährung). Aber auch körperliche Bewegung ist wichtig, denn Inaktivität fördert die Entstehung einer Verstopfung. Die Verstopfung aber macht es erforderlich, dass man beim Absetzen des Stuhles stark pressen muss und so bahnt sich dann häufig ein Hämorrhoidalleiden an. Denn beim starken Pressen wird Blut in die Hämorrhoiden gepresst, die sich darauf hin vergrößern. Zu einer Verstopfung kann es aber auch kommen, wenn man dem Stuhldrang nicht nachkommt, weil man gerade in einer wichtigen Besprechung sitzt oder aber morgens keine Zeit hat weil man noch den Bus erreichen muss.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn der zurückgehaltene Stuhl verfestigt sich und führt so zur Verstopfung. Wenn Sie merken, dass Sie verstopft sind und eigentlich pressen müssten, ist es sinnvoll den Afterkanal mit Vaseline vorzufetten. So werden die Hämorrhoiden mit der Vaselineschicht geschützt und der Stuhl kann durch den vorgefetteten Afterkanal besser hindurchgleiten. Bei starker Verstopfung kann man auch mit einem Einlauf (Klistier) nachhelfen oder Abführzäpfchen nehmen. Sie sind völlig harmlos und haben keine Nebenwirkungen. Vermeiden Sie aber in jedem Fall Abführtabletten oder Tees, seien sie auch auf noch so pflanzlicher Basis hergestellt! Sie brauchen immer mehr davon und die Wirkung wird immer schlechter.

Aftervorfall
Beschreibung:

Der Aftervorfall ist ein akutes und sehr schmerzhaftes Ereignis. Je nach Ausprägung ist ein mehr oder weniger großer Anteil des Afters nach außen getreten. Oft wird hierbei nicht nur ein Teil des Afterkanals, sondern gleichzeitig auch der entsprechende Anteil der inneren Hämorrhoiden nach außen gepresst. Die herausgepressten Hämorrhoiden klemmen ein und es kommt zu einer schmerzhaften Anschwellung. Der Aftervorfall ist oft das Resultat einer starken Verstopfung, wobei man kräftig pressen müsste, um den Darm zu entleeren.

Therapie:

Die Behandlung besteht in der örtlichen Anwendung von entzündungshemmenden Salben und dem Auflegen von Eisbeuteln auf den After. Zusätzlich sollten schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente eingenommen werden. Ist die Schwellung dann zurückgegangen und damit die Schmerzen verschwunden können die Hämorrhoiden durch Abbinden oder Verödungen ausreichend verkleinert werden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Lokales Kühlen durch Auflage eines Eisbeutels, Einnahme von Schmerzmitteln und auf einen lockeren Stuhlgang achten.

Analfistel
Beschreibung:

Analfisteln (lateinisch fistula = Röhre) sind Verbindungsgänge vom Afterkanal zur äußeren Umgebung des Afters. Sie treten bei Entzündungen des Afterkanals oder unteren Dickdarmes auf. Sie machen sich oft durch Druckgefühl im Afterbereich bemerkbar. Aus der äußeren Fistelöffnung, die als kleines Knötchen tastbar sein kann, tritt Eiter, Blut oder Wundsekret nach außen. Dies führt zu Juckreiz und Brennen in der Analregion. Ein Ekzem kann sich ausbilden. Häufig beobachtet man auch verschmutzte Unterwäsche.

Therapie:

Eine Fistel muss immer chirurgisch behandelt werden. Sitzbäder, Zäpfchen oder Salben können eine Fistel nicht beseitigen. Oft genügt es die Fistel einfach aufzuschneiden, was zu einer problemlosen Abheilung führt. Zu langes Abwarten kann zu Komplikationen führen, da durch die Entzündung in der Umgebung der Fistel der Schließmuskel geschädigt werden kann.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wenn Sie eine immer wieder nässende Stelle am After bemerken, suchen Sie Ihren Hausarzt oder Proktologen auf.

Hämorrhoiden
Hämorrhoiden:

Die Hämorrhoiden sind blutgefüllte Schwellkörper die mithelfen, den Afterkanal abzudichten. Je nach ihrer Größe werden sie in 4 Gruppen eingeteilt:

Wie kommt es aber nun zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden?

Die häufigste Ursache hierfür ist falsches Verhalten beim Stuhlgang, nämlich das Pressen. Entweder aus Zeitgründen weil man es eilig hat oder einfach weil man an einer Verstopfung leidet. Die Verstopfung kann aus einer falschen Ernährung entstehen oder weil der Stuhldrang unterdrückt wird, weil gerade eine wichtige Konferenz stattfindet. Vergrößerte Hämorrhoiden entstehen aber auch bei Durchfall oder Abführmittelmissbrauch sowie bei Bewegungsmangel, angeborener Bindegewebs- schwäche oder aber auch während einer Schwangerschaft und Geburt.

Hämorrhoiden 1. Grades:

sind normal. Sie sind nur mit dem Proktoskop sichtbar und bereiten meist keine Beschwerden.

Hämorrhoiden 2. Grades:

treten beim Stuhlgang durch den Afterkanal nach außen und ziehen sich dann von alleine wieder zurück. Hier kann es häufig zu hellroten Blutungen kommen.

Hämorrhoiden 3. Grades:

werden ebenfalls durch den Stuhlgang nach außen geschoben, müssen aber dann mit dem Finger zurückgedrückt werden, weil sie nicht mehr von alleine zurückgleiten. Außer einer Blutung kann es hier auch zu Nässen, Jucken und Brennen in der Afterregion kommen.

Hämorrhoiden 4. Grades:

sind ständig außerhalb des Afterkanals oft kombiniert mit einem Aftervorfall. Sie lassen sich mit dem Finger nicht mehr in den Afterkanal zurückschieben. Man tastet sie als weiche vorgewölbte Knoten. Je nachdem wie stark die Hämorrhoiden vergrößert sind, setzen dann die Beschwerden ein, wie Jucken und Brennen in der Afterregion, Nässen oder Nachschmieren (verschmutzte Unterwäsche). Besonders stark vergrößerte Hämorrhoiden kann man als Knoten tasten, hier kommt es auch zu einem Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Afterregion sowie zum Gefühl der unvollständigen Darmentleerung.

Mit zu den ersten Symptomen zählt auch die anale Blutung. Sie kann leicht sein (wenige Blutspritzer am Toilettenpapier) oder auch so stark, dass Blut in die Toilettenschüssel tropft. Da man aber nie weiß, woher die Blutung kommt, ist es ganz wichtig die Blutungsquelle genau abzuklären. Hinter einer analen Blutung kann sich nämlich auch einmal ein Dickdarmkarzinom verbergen, das im Frühstadium außer einer Blutung oft keine weiteren Beschwerden verursacht. Deshalb muss jede anale Blutung abgeklärt werden!

Therapie:

Leicht vergrößerte Hämorrhoiden (1. und 2. Grades), die Beschwerden verursachen, werden meist verödet. Die Verödung besteht in einer völlig schmerzlosen Injektion eines Medikamentes in die vergrößerten Hämorrhoidalknoten, die daraufhin schrumpfen und so zur Beschwerdefreiheit führen. Je nach Größe der Hämorrhoiden sind eine oder mehrere Injektionen erforderlich. Eine andere Behandlungsmethode ist hier auch die Infrarotbehandlung oder die Kältetherapie.

Stark vergrößerte Hämorrhoiden (3. Grades) werden mit einem elastischen Gummiring abgebunden, der über den vergrößerten Hämorrhoidalknoten gestreift wird. Die so abgebundene Hämorrhoide wird nicht mehr durchblutet, stirbt ab und wird nach fünf bis zehn Tagen mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Pro Behandlung erfolgt immer nur das Abbinden eines Hämorrhoidenknotens. Sind die Hämorrhoiden allerdings zu stark vergrößert (4. Grades) hilft hier nur noch eine Operation. Es ist also sinnvoll schon zu Beginn der Beschwerden einen Proktologen aufzusuchen und das Problem nicht jahrelang auszusitzen bis eine Operation unumgänglich wird. Denn durch eine rechtzeitig eingeleitete Therapie lässt sich eine Operation meist vermeiden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wichtig ist eine regelmäßige Ernährung mit viel Ballaststoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (siehe auch Kapitel Ernährung). Aber auch körperliche Bewegung ist wichtig, denn Inaktivität fördert die Entstehung einer Verstopfung. Die Verstopfung aber macht es erforderlich, dass man beim Absetzen des Stuhles stark pressen muss und so bahnt sich dann häufig ein Hämorrhoidalleiden an. Denn beim starken Pressen wird Blut in die Hämorrhoiden gepresst, die sich darauf hin vergrößern. Zu einer Verstopfung kann es aber auch kommen, wenn man dem Stuhldrang nicht nachkommt, weil man gerade in einer wichtigen Besprechung sitzt oder aber morgens keine Zeit hat weil man noch den Bus erreichen muss.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn der zurückgehaltene Stuhl verfestigt sich und führt so zur Verstopfung. Wenn Sie merken, dass Sie verstopft sind und eigentlich pressen müssten, ist es sinnvoll den Afterkanal mit Vaseline vorzufetten. So werden die Hämorrhoiden mit der Vaselineschicht geschützt und der Stuhl kann durch den vorgefetteten Afterkanal besser hindurchgleiten. Bei starker Verstopfung kann man auch mit einem Einlauf (Klistier) nachhelfen oder Abführzäpfchen nehmen. Sie sind völlig harmlos und haben keine Nebenwirkungen. Vermeiden Sie aber in jedem Fall Abführtabletten oder Tees, seien sie auch auf noch so pflanzlicher Basis hergestellt! Sie brauchen immer mehr davon und die Wirkung wird immer schlechter.

Afterriss
Beschreibung:

Eine weitere recht schmerzhafte Erkrankung im Afterkanal ist der Afterriss, auch Analfissur genannt. Hierbei kommt es aber nicht zu einem Dauerschmerz, sondern der Schmerz setzt während des Stuhlgangs ein und es kann dann oft mehrere Stunden anhalten bis er langsam abklingt. Der Afterriss ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Riss im Afterkanal meist zum Steißbein hingelegen. Die Ursache ist oft ein sehr harter Stuhlgang, der die Haut des Afterkanals überdehnt, die dann an der dünnsten Stelle einreist. Es kommt hier auch häufig zu einer leichten Blutung, die oft als dünner Blutstreifen auf der Stuhlsäule sichtbar ist. Durch diesen Riss kommt es zu einer schmerzhaften Verkrampfung des Schließmuskels. Der verkrampfte Schließmuskel wiederum führt zu einer Minderdurchblutung des Afters. Der Afterriss heilt schlecht ab.

Therapie:

Das Ziel der Therapie des akuten Afterrisses ist die Lockerung des verkrampften Schließmuskels. Dies geschieht mit einem Analdehner, einem Plastikkegel, der in den Afterkanal eingeführt wird. Zusätzlich ist die Gabe von schmerzlindernden Salben und Zäpfchen nötig. Besteht der Riss lange, ist er also chronisch geworden, hilft oft nur eine Operation.

Was können Sie dazu beitragen ?

Bei Schmerzen während und nach dem Stuhlgang kann ein warmes Sitzbad oft sehr wohltuend sein. Wichtig ist auch auf einen locker geformten Stuhlgang zu achten. Denn fester Stuhlgang bringt erneut starke Schmerzen. So wird oft der Stuhlgang aus Angst vor starken Schmerzen absichtlich eingehalten. Dies aber führt zu weiterer Verstopfung. Bei starken Schmerzen suchen Sie am besten sofort Ihren Hausarzt oder Proktologen auf.

Aftervorfall
Beschreibung:

Der Aftervorfall ist ein akutes und sehr schmerzhaftes Ereignis. Je nach Ausprägung ist ein mehr oder weniger großer Anteil des Afters nach außen getreten. Oft wird hierbei nicht nur ein Teil des Afterkanals, sondern gleichzeitig auch der entsprechende Anteil der inneren Hämorrhoiden nach außen gepresst. Die herausgepressten Hämorrhoiden klemmen ein und es kommt zu einer schmerzhaften Anschwellung. Der Aftervorfall ist oft das Resultat einer starken Verstopfung, wobei man kräftig pressen müsste, um den Darm zu entleeren.

Therapie:

Die Behandlung besteht in der örtlichen Anwendung von entzündungshemmenden Salben und dem Auflegen von Eisbeuteln auf den After. Zusätzlich sollten schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente eingenommen werden. Ist die Schwellung dann zurückgegangen und damit die Schmerzen verschwunden können die Hämorrhoiden durch Abbinden oder Verödungen ausreichend verkleinert werden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Lokales Kühlen durch Auflage eines Eisbeutels, Einnahme von Schmerzmitteln und auf einen lockeren Stuhlgang achten.

Analabszess
Beschreibung:

Zunehmend starke anhaltende Schmerzen, also unabhängig vom Stuhlgang und eine druckschmerzhafte Vorwölbung am After; so macht sich ein Abszess meist bemerkbar. Ein Abszess ist eine Eiteransammlung im Gewebe. Entweder direkt am Afterrand oder auf einer Gesäßhälfte. Er kann auch einmal tief im Gewebe liegen. Die Haut über dem Abszess ist gerötet, überwärmt, gespannt und äußerst schmerzempfindlich. Dazu kommt oft Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Die Entstehung eines Abszesses ist noch nicht völlig geklärt. Man nimmt an, dass es von einer Entzündung der Afterdrüsen entstehen kann.

Therapie:

Die einzige sinnvolle Therapie ist die sofortige Öffnung des Abszesses, sodass der Eiter Abfluss findet. Auch diese Operation kann bei einem oberflächlich liegendem Abszess ambulant durchgeführt werden. Sie führt zu einer sofortigen Schmerzlinderung. Ein zu langes Abwarten führt nur zu unnötigen Schmerzen und Komplikationen.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wenn Sie an den beschriebenen Symptomen leiden, sollten Sie sofort Ihren Hausarzt oder Proktologen aufsuchen. Wenn dieser nicht erreichbar ist, begeben Sie sich in die nächst gelegene Klinik. Salben und Zäpfchen, ebenso wie Antibiotika sind in diesem Fall fehl am Platze!

Analfistel
Beschreibung:

Analfisteln (lateinisch fistula = Röhre) sind Verbindungsgänge vom Afterkanal zur äußeren Umgebung des Afters. Sie treten bei Entzündungen des Afterkanals oder unteren Dickdarmes auf. Sie machen sich oft durch Druckgefühl im Afterbereich bemerkbar. Aus der äußeren Fistelöffnung, die als kleines Knötchen tastbar sein kann, tritt Eiter, Blut oder Wundsekret nach außen. Dies führt zu Juckreiz und Brennen in der Analregion. Ein Ekzem kann sich ausbilden. Häufig beobachtet man auch verschmutzte Unterwäsche.

Therapie:

Eine Fistel muss immer chirurgisch behandelt werden. Sitzbäder, Zäpfchen oder Salben können eine Fistel nicht beseitigen. Oft genügt es die Fistel einfach aufzuschneiden, was zu einer problemlosen Abheilung führt. Zu langes Abwarten kann zu Komplikationen führen, da durch die Entzündung in der Umgebung der Fistel der Schließmuskel geschädigt werden kann.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wenn Sie eine immer wieder nässende Stelle am After bemerken, suchen Sie Ihren Hausarzt oder Proktologen auf.

Analvenenthrombose
Beschreibung:

Eine häufig vorkommende Erkrankung am After ist die Analvenenthrombose. Typisch sind zum Teil äußerst schmerzhafte linsen- bis kirschgroße bläulich verfärbte Knoten direkt am Afterrand. Es besteht ein Dauerschmerz, also unabhängig vom Stuhlgang. Analvenenthrombosen sind kleine Blutgerinnsel in den Venen am Afterrand, die nichts mit Bein- oder Beckenvenenthrombosen zu tun haben, bei denen es sich um ernsthafte Erkrankungen handelt. Die Schmerzen können je nach Grad 1 oder 2 Wochen anhalten, bevor sie langsam abklingen und der tastbare Knoten wieder verschwindet. Die Thrombose kann aber auch spontan aufplatzen, was zu einer Blutung führt. Die Schmerzen lassen dann schlagartig nach. Zu einer Thrombose kommt es häufig nach starkem Pressen bei einer Verstopfung oder nach schwerer körperlicher Anstrengung. Aber auch Durchfall oder Alkoholgenuss können dazu führen.

Therapie:

Bei größeren schmerzhaften Thrombosen lässt sich das Blutgerinnsel problemlos ambulant beseitigen und die Schmerzen sind vorbei. Bei kleineren nicht so schmerzhaften Thrombosen reichen oft heparinhaltige Salben oder entzündungshemmende Zäpchen aus.

Was können Sie dazu beitragen ?

Bei starken Schmerzen ist es sinnvoll sofort Ihren Arzt aufzusuchen, weil akut auftretende Schmerzen auch von einem Abszess ausgehen können. Bei nicht so starken Schmerzen oder wenn der Knoten schon einige Tage besteht, lindert oft Kühlung die Beschwerden. Etwa durch Vorlage eines kalten Waschlappens oder Eisbeutels vor dem After und eine Alkoholkarenz für wenige Tage.

Karzinom
Beschwerden (Gefühle wie ein Fremdkörper):

Beim Analkarzinom entstehen Verhärtungen und Verdichtungen von Gewebe im Bereich des Analkanals. Der Patient hat unter Umständen das Gefühl, dass sich an dieser Stelle ein Fremdkörper befindet. Neben Blutungen können außerdem Juckreiz und Inkontinenzstörungen auftreten.

Erkrankungsursachen:

Die Ursachen einer karzinogenen Erkrankung sind bisher nicht bekannt. Als unterstützend werden u.a. Hämorrhoiden, Analfissuren und andere Erkrankungen des Analkanals angenommen. Analkarzinome entwickeln sich auch als Folge des Rektumkarzinoms.

Analkarzinome sind eher selten und kommen meistens um das 50ste Lebensjahr vor. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Therapie:

Eine medikamentöse Behandlung ist bisher nicht möglich. Je nach Stadium und Ort des Karzinoms ist eine operative Entfernung notwendig. Das bedeutet eine längere Überlebenschance für den Patienten. Eine chemotherapeutische Behandlung ist notwendig.

Aftervorfall
Beschreibung:

Der Aftervorfall ist ein akutes und sehr schmerzhaftes Ereignis. Je nach Ausprägung ist ein mehr oder weniger großer Anteil des Afters nach außen getreten. Oft wird hierbei nicht nur ein Teil des Afterkanals, sondern gleichzeitig auch der entsprechende Anteil der inneren Hämorrhoiden nach außen gepresst. Die herausgepressten Hämorrhoiden klemmen ein und es kommt zu einer schmerzhaften Anschwellung. Der Aftervorfall ist oft das Resultat einer starken Verstopfung, wobei man kräftig pressen müsste, um den Darm zu entleeren.

Therapie:

Die Behandlung besteht in der örtlichen Anwendung von entzündungshemmenden Salben und dem Auflegen von Eisbeuteln auf den After. Zusätzlich sollten schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente eingenommen werden. Ist die Schwellung dann zurückgegangen und damit die Schmerzen verschwunden können die Hämorrhoiden durch Abbinden oder Verödungen ausreichend verkleinert werden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Lokales Kühlen durch Auflage eines Eisbeutels, Einnahme von Schmerzmitteln und auf einen lockeren Stuhlgang achten.

Analfistel
Beschreibung:

Analfisteln (lateinisch fistula = Röhre) sind Verbindungsgänge vom Afterkanal zur äußeren Umgebung des Afters. Sie treten bei Entzündungen des Afterkanals oder unteren Dickdarmes auf. Sie machen sich oft durch Druckgefühl im Afterbereich bemerkbar. Aus der äußeren Fistelöffnung, die als kleines Knötchen tastbar sein kann, tritt Eiter, Blut oder Wundsekret nach außen. Dies führt zu Juckreiz und Brennen in der Analregion. Ein Ekzem kann sich ausbilden. Häufig beobachtet man auch verschmutzte Unterwäsche.

Therapie:

Eine Fistel muss immer chirurgisch behandelt werden. Sitzbäder, Zäpfchen oder Salben können eine Fistel nicht beseitigen. Oft genügt es die Fistel einfach aufzuschneiden, was zu einer problemlosen Abheilung führt. Zu langes Abwarten kann zu Komplikationen führen, da durch die Entzündung in der Umgebung der Fistel der Schließmuskel geschädigt werden kann.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wenn Sie eine immer wieder nässende Stelle am After bemerken, suchen Sie Ihren Hausarzt oder Proktologen auf.

Darmentzündung
Chronisch entzündliche Dickdarmerkrankungen:

Die Dickdarmentzündungen verlaufen oft chronisch, d.h. sie können Sie eventuell das ganze Leben hindurch begleiten. Sie treten in Schüben auf, also Perioden in denen die Entzündung aktiv ist und Ihnen Beschwerden bereitet, abwechselnd mit Zeiten der relativen Beschwerdefreiheit.

Ihre Entstehung ist noch ungeklärt, diskutiert werden u.a. auch Umwelteinflüsse aber auch psychische Konfliktsituationen. Es gibt im wesentlichen zwei Hauptgruppen. Zum einen die Colitis ulcerosa die hauptsächlich im unteren Dickdarmbereich, also Sigma und Rektum auftritt. Die Entzündung ist hier auf die Dickdarmschleimhaut begrenzt. Zu Schmerzen kommt es meist im linken Unterbauch. Zum anderen der Morbus Crohn, der oft am Obergang vom Dünndarm zum Dickdarm, also in der Blinddarmregion auftritt. Die Entzündung betrifft hier die gesamte Darmwand und kann auch auf Nachbarorgane wie z.B. die Gebärmutter, Harnblase oder andere Darmschlingen übergreifen. Der Morbus Crohn kann auch zu Fisteln am After führen. Schmerzen treten meist im rechten Unterbauch auf.

Bei beiden entzündlichen Erkrankungen kommt es zu starken Durchfällen (bis zu 20 Entleerungen täglich), Blut- und Schleimabgängen aus dem After, auch unabhängig vom Stuhlgang sowie zu starken Bauchschmerzen.

Therapie:

Bevor man eine Therapie ansetzt ist es notwendig das genaue Ausmaß, der Entzündung zu bestimmen. Dies geschieht durch eine Darmspiegelung.

Ist die Entzündung auf den unteren Dickdarm beschränkt, also Sigma und Rektum, so genügen oft Zäpfchen oder Einläufe. Sind höhergelegene Dickdarmabschnitte betroffen, ist die Einnahme von Tabletten notwendig. Bei Komplikationen wie Abszessen oder Darmverengungen muss man operieren.

Hämorrhoiden
Hämorrhoiden:

Die Hämorrhoiden sind blutgefüllte Schwellkörper die mithelfen, den Afterkanal abzudichten. Je nach ihrer Größe werden sie in 4 Gruppen eingeteilt:

Wie kommt es aber nun zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden?

Die häufigste Ursache hierfür ist falsches Verhalten beim Stuhlgang, nämlich das Pressen. Entweder aus Zeitgründen weil man es eilig hat oder einfach weil man an einer Verstopfung leidet. Die Verstopfung kann aus einer falschen Ernährung entstehen oder weil der Stuhldrang unterdrückt wird, weil gerade eine wichtige Konferenz stattfindet. Vergrößerte Hämorrhoiden entstehen aber auch bei Durchfall oder Abführmittelmissbrauch sowie bei Bewegungsmangel, angeborener Bindegewebs- schwäche oder aber auch während einer Schwangerschaft und Geburt.

Hämorrhoiden 1. Grades:

sind normal. Sie sind nur mit dem Proktoskop sichtbar und bereiten meist keine Beschwerden.

Hämorrhoiden 2. Grades:

treten beim Stuhlgang durch den Afterkanal nach außen und ziehen sich dann von alleine wieder zurück. Hier kann es häufig zu hellroten Blutungen kommen.

Hämorrhoiden 3. Grades:

werden ebenfalls durch den Stuhlgang nach außen geschoben, müssen aber dann mit dem Finger zurückgedrückt werden, weil sie nicht mehr von alleine zurückgleiten. Außer einer Blutung kann es hier auch zu Nässen, Jucken und Brennen in der Afterregion kommen.

Hämorrhoiden 4. Grades:

sind ständig außerhalb des Afterkanals oft kombiniert mit einem Aftervorfall. Sie lassen sich mit dem Finger nicht mehr in den Afterkanal zurückschieben. Man tastet sie als weiche vorgewölbte Knoten. Je nachdem wie stark die Hämorrhoiden vergrößert sind, setzen dann die Beschwerden ein, wie Jucken und Brennen in der Afterregion, Nässen oder Nachschmieren (verschmutzte Unterwäsche). Besonders stark vergrößerte Hämorrhoiden kann man als Knoten tasten, hier kommt es auch zu einem Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Afterregion sowie zum Gefühl der unvollständigen Darmentleerung.

Mit zu den ersten Symptomen zählt auch die anale Blutung. Sie kann leicht sein (wenige Blutspritzer am Toilettenpapier) oder auch so stark, dass Blut in die Toilettenschüssel tropft. Da man aber nie weiß, woher die Blutung kommt, ist es ganz wichtig die Blutungsquelle genau abzuklären. Hinter einer analen Blutung kann sich nämlich auch einmal ein Dickdarmkarzinom verbergen, das im Frühstadium außer einer Blutung oft keine weiteren Beschwerden verursacht. Deshalb muss jede anale Blutung abgeklärt werden!

Therapie:

Leicht vergrößerte Hämorrhoiden (1. und 2. Grades), die Beschwerden verursachen, werden meist verödet. Die Verödung besteht in einer völlig schmerzlosen Injektion eines Medikamentes in die vergrößerten Hämorrhoidalknoten, die daraufhin schrumpfen und so zur Beschwerdefreiheit führen. Je nach Größe der Hämorrhoiden sind eine oder mehrere Injektionen erforderlich. Eine andere Behandlungsmethode ist hier auch die Infrarotbehandlung oder die Kältetherapie.

Stark vergrößerte Hämorrhoiden (3. Grades) werden mit einem elastischen Gummiring abgebunden, der über den vergrößerten Hämorrhoidalknoten gestreift wird. Die so abgebundene Hämorrhoide wird nicht mehr durchblutet, stirbt ab und wird nach fünf bis zehn Tagen mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Pro Behandlung erfolgt immer nur das Abbinden eines Hämorrhoidenknotens. Sind die Hämorrhoiden allerdings zu stark vergrößert (4. Grades) hilft hier nur noch eine Operation. Es ist also sinnvoll schon zu Beginn der Beschwerden einen Proktologen aufzusuchen und das Problem nicht jahrelang auszusitzen bis eine Operation unumgänglich wird. Denn durch eine rechtzeitig eingeleitete Therapie lässt sich eine Operation meist vermeiden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wichtig ist eine regelmäßige Ernährung mit viel Ballaststoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (siehe auch Kapitel Ernährung). Aber auch körperliche Bewegung ist wichtig, denn Inaktivität fördert die Entstehung einer Verstopfung. Die Verstopfung aber macht es erforderlich, dass man beim Absetzen des Stuhles stark pressen muss und so bahnt sich dann häufig ein Hämorrhoidalleiden an. Denn beim starken Pressen wird Blut in die Hämorrhoiden gepresst, die sich darauf hin vergrößern. Zu einer Verstopfung kann es aber auch kommen, wenn man dem Stuhldrang nicht nachkommt, weil man gerade in einer wichtigen Besprechung sitzt oder aber morgens keine Zeit hat weil man noch den Bus erreichen muss.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn der zurückgehaltene Stuhl verfestigt sich und führt so zur Verstopfung. Wenn Sie merken, dass Sie verstopft sind und eigentlich pressen müssten, ist es sinnvoll den Afterkanal mit Vaseline vorzufetten. So werden die Hämorrhoiden mit der Vaselineschicht geschützt und der Stuhl kann durch den vorgefetteten Afterkanal besser hindurchgleiten. Bei starker Verstopfung kann man auch mit einem Einlauf (Klistier) nachhelfen oder Abführzäpfchen nehmen. Sie sind völlig harmlos und haben keine Nebenwirkungen. Vermeiden Sie aber in jedem Fall Abführtabletten oder Tees, seien sie auch auf noch so pflanzlicher Basis hergestellt! Sie brauchen immer mehr davon und die Wirkung wird immer schlechter.

Hämorrhoiden
Hämorrhoiden:

Die Hämorrhoiden sind blutgefüllte Schwellkörper die mithelfen, den Afterkanal abzudichten. Je nach ihrer Größe werden sie in 4 Gruppen eingeteilt:

Wie kommt es aber nun zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden?

Die häufigste Ursache hierfür ist falsches Verhalten beim Stuhlgang, nämlich das Pressen. Entweder aus Zeitgründen weil man es eilig hat oder einfach weil man an einer Verstopfung leidet. Die Verstopfung kann aus einer falschen Ernährung entstehen oder weil der Stuhldrang unterdrückt wird, weil gerade eine wichtige Konferenz stattfindet. Vergrößerte Hämorrhoiden entstehen aber auch bei Durchfall oder Abführmittelmissbrauch sowie bei Bewegungsmangel, angeborener Bindegewebs- schwäche oder aber auch während einer Schwangerschaft und Geburt.

Hämorrhoiden 1. Grades:

sind normal. Sie sind nur mit dem Proktoskop sichtbar und bereiten meist keine Beschwerden.

Hämorrhoiden 2. Grades:

treten beim Stuhlgang durch den Afterkanal nach außen und ziehen sich dann von alleine wieder zurück. Hier kann es häufig zu hellroten Blutungen kommen.

Hämorrhoiden 3. Grades:

werden ebenfalls durch den Stuhlgang nach außen geschoben, müssen aber dann mit dem Finger zurückgedrückt werden, weil sie nicht mehr von alleine zurückgleiten. Außer einer Blutung kann es hier auch zu Nässen, Jucken und Brennen in der Afterregion kommen.

Hämorrhoiden 4. Grades:

sind ständig außerhalb des Afterkanals oft kombiniert mit einem Aftervorfall. Sie lassen sich mit dem Finger nicht mehr in den Afterkanal zurückschieben. Man tastet sie als weiche vorgewölbte Knoten. Je nachdem wie stark die Hämorrhoiden vergrößert sind, setzen dann die Beschwerden ein, wie Jucken und Brennen in der Afterregion, Nässen oder Nachschmieren (verschmutzte Unterwäsche). Besonders stark vergrößerte Hämorrhoiden kann man als Knoten tasten, hier kommt es auch zu einem Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Afterregion sowie zum Gefühl der unvollständigen Darmentleerung.

Mit zu den ersten Symptomen zählt auch die anale Blutung. Sie kann leicht sein (wenige Blutspritzer am Toilettenpapier) oder auch so stark, dass Blut in die Toilettenschüssel tropft. Da man aber nie weiß, woher die Blutung kommt, ist es ganz wichtig die Blutungsquelle genau abzuklären. Hinter einer analen Blutung kann sich nämlich auch einmal ein Dickdarmkarzinom verbergen, das im Frühstadium außer einer Blutung oft keine weiteren Beschwerden verursacht. Deshalb muss jede anale Blutung abgeklärt werden!

Therapie:

Leicht vergrößerte Hämorrhoiden (1. und 2. Grades), die Beschwerden verursachen, werden meist verödet. Die Verödung besteht in einer völlig schmerzlosen Injektion eines Medikamentes in die vergrößerten Hämorrhoidalknoten, die daraufhin schrumpfen und so zur Beschwerdefreiheit führen. Je nach Größe der Hämorrhoiden sind eine oder mehrere Injektionen erforderlich. Eine andere Behandlungsmethode ist hier auch die Infrarotbehandlung oder die Kältetherapie.

Stark vergrößerte Hämorrhoiden (3. Grades) werden mit einem elastischen Gummiring abgebunden, der über den vergrößerten Hämorrhoidalknoten gestreift wird. Die so abgebundene Hämorrhoide wird nicht mehr durchblutet, stirbt ab und wird nach fünf bis zehn Tagen mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Pro Behandlung erfolgt immer nur das Abbinden eines Hämorrhoidenknotens. Sind die Hämorrhoiden allerdings zu stark vergrößert (4. Grades) hilft hier nur noch eine Operation. Es ist also sinnvoll schon zu Beginn der Beschwerden einen Proktologen aufzusuchen und das Problem nicht jahrelang auszusitzen bis eine Operation unumgänglich wird. Denn durch eine rechtzeitig eingeleitete Therapie lässt sich eine Operation meist vermeiden.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wichtig ist eine regelmäßige Ernährung mit viel Ballaststoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (siehe auch Kapitel Ernährung). Aber auch körperliche Bewegung ist wichtig, denn Inaktivität fördert die Entstehung einer Verstopfung. Die Verstopfung aber macht es erforderlich, dass man beim Absetzen des Stuhles stark pressen muss und so bahnt sich dann häufig ein Hämorrhoidalleiden an. Denn beim starken Pressen wird Blut in die Hämorrhoiden gepresst, die sich darauf hin vergrößern. Zu einer Verstopfung kann es aber auch kommen, wenn man dem Stuhldrang nicht nachkommt, weil man gerade in einer wichtigen Besprechung sitzt oder aber morgens keine Zeit hat weil man noch den Bus erreichen muss.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, denn der zurückgehaltene Stuhl verfestigt sich und führt so zur Verstopfung. Wenn Sie merken, dass Sie verstopft sind und eigentlich pressen müssten, ist es sinnvoll den Afterkanal mit Vaseline vorzufetten. So werden die Hämorrhoiden mit der Vaselineschicht geschützt und der Stuhl kann durch den vorgefetteten Afterkanal besser hindurchgleiten. Bei starker Verstopfung kann man auch mit einem Einlauf (Klistier) nachhelfen oder Abführzäpfchen nehmen. Sie sind völlig harmlos und haben keine Nebenwirkungen. Vermeiden Sie aber in jedem Fall Abführtabletten oder Tees, seien sie auch auf noch so pflanzlicher Basis hergestellt! Sie brauchen immer mehr davon und die Wirkung wird immer schlechter.

Karzinom
Beschwerden (Gefühle wie ein Fremdkörper):

Beim Analkarzinom entstehen Verhärtungen und Verdichtungen von Gewebe im Bereich des Analkanals. Der Patient hat unter Umständen das Gefühl, dass sich an dieser Stelle ein Fremdkörper befindet. Neben Blutungen können außerdem Juckreiz und Inkontinenzstörungen auftreten.

Erkrankungsursachen:

Die Ursachen einer karzinogenen Erkrankung sind bisher nicht bekannt. Als unterstützend werden u.a. Hämorrhoiden, Analfissuren und andere Erkrankungen des Analkanals angenommen. Analkarzinome entwickeln sich auch als Folge des Rektumkarzinoms.

Analkarzinome sind eher selten und kommen meistens um das 50ste Lebensjahr vor. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Therapie:

Eine medikamentöse Behandlung ist bisher nicht möglich. Je nach Stadium und Ort des Karzinoms ist eine operative Entfernung notwendig. Das bedeutet eine längere Überlebenschance für den Patienten. Eine chemotherapeutische Behandlung ist notwendig.

Feigwarzen
Beschreibung:

Diese stecknadelkopf- bis erbsengroßen Warzen befinden sich in der Afterregion, selten im Afterkanal und werden meist durch Geschlechts- verkehr übertragen. Der Fachbegriff lautet Condyloma acuminata. Diese Feigwarzen führen zu Jucken, Brennen und Nässen in der Afterregion

Therapie:

Durch Betupfen mit einer bestimmten Lösung kann man die Feigwarzen beseitigen. Dies ist allerdings sehr langwierig und bei unsachgemäßem Gebrauch wird die umgebene gesunde Haut stark geschädigt. Besser ist das Abtragen der Feigwarzen, was man problemlos ambulant in der Praxis durchführen kann.

Was können Sie dazu beitragen ?

Wenn Sie kleine Warzen in der Afterregion tasten und zudem Nässen und Juckreiz verspüren, sollten Sie Ihren Hausarzt oder Proktologen aufsuchen.

Steißbeinfistel
Beschreibung:

Die Steißbeinfistel, auch Sinus pilonidalis genannt, entsteht in der Gesäßfurche und macht sich durch Schmerzen, Druckgefühl, Blut und Eiterabsonderungen sowie Jucken bemerkbar. Die Steißbein- fisteln haben nichts mit Analfisteln zu tun, es besteht nämlich so gut wie nie eine Verbindung zum Afterkanal. Früher wurden sie auch Haarnestgrübchen genannt, denn sie entstehen durch abgeknickte Haare, die dann in die Haut mit der Spitze voran wieder einwachsen. An dieser Stelle kommt es zu einem kleinen Abszess der oft nur als Pickel wahrgenommen wird. Der Abszess "frisst" sich dann in Form einer oder mehrerer Fisteln in die Tiefe und die Beschwerden nehmen zu. Bei der Operation findet man in der Fistel häufig abgebrochene Haare. Betroffen hiervon sind meist stark behaarte Männer.

Therapie:

Hier hilft nur eine Operation, die bei kleineren Fisteln oft auch ambulant durchgeführt werden kann. Die Fistel muss nämlich komplett freigelegt werden, um eine ungestörte Wundheilung zu gewährleisten.

Was können Sie dazu beitragen ?

Bei starker Behaarung sollten Sie die Gesäßfurche regelmäßig rasieren, besonders wenn Sie schon einmal an einer Steißbeinfistel operiert worden sind.

weitere schwerpunktein unserer proktologischen fachpraxis

Behandlung mit
Akupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um ein Behandlungsverfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Schmerzlinderung und Entspannung.

Es wird bei Wirbelsäulen und Knieschmerzen und bei uns auch bei bestimmten Formen der Darmentleerungsstörung eingesetzt. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten der Behandlung.

Psychotherapie /
Psychosomatik

Beschwerden im Bereich des Afters, der Darmentleerung oder chron. entzündlichen Darmerkrankungen sind immer noch tabuisiert. Es kommt daher nicht selten zur Ausgrenzung aus dem gewohnten Umfeld (Familie , Freundeskreis, Arbeitskreis) mit der entsprechenden psycho-bio-sozialen Belastung.

Manche Veränderungen am Enddarm sind Ausdruck einer seelischen Angespanntheit. Hier wollen wir Ihnen helfen!

Darmentleerungsstörung /
Inkontinenz

Darmentleerungsstörungen bedürfen einer gründlichen Abklärung und einer der Symptomatik angepassten Therapie.

Behandlungs-methodenDie Untersuchung des Enddarmes und Dickdarmes

Um es vorweg zu sagen: Glauben Sie bitte kein einziges Wort von den Schauermärchen und angeblichen Schrecken einer solchen Untersuchung!

Alle Abgänge von Blut und Schleim aus dem After sowie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten und unklare Abnahme des Körpergewichts machen eine Dickdarmuntersuchung erforderlich. Der Enddarm und/oder Dickdarm werden zu diesem Zweck vorher auf verschiedene Art und Weise entleert und gereinigt, je nachdem welche Untersuchung geplant ist.

Sollten Schmerzen im Analkanal bestehen, können diese sehr leicht vor der Untersuchung durch eine örtliche Betäubung beseitigt werden. Der Analkanal und Mastdarm werden mit unbeweglichen, rohrartigen, jedoch nicht dicken Geräten untersucht.

Hierbei empfindet der Patient nur ein leichtes Druckgefühl. Die höher gelegenen Dickdarmabschnitte werden mit vollbeweglichen Endoskopen untersucht, die heute nicht dicker sind als der kleine Finger eines Erwachsenen. Auch diese Untersuchung lässt sich in aller Regel ohne Schmerzmittel ertragen.

Da die bösartigen Mastdarm- und Dickdarmerkrankungen in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen haben (über 30.000 Neuerkrankungen/Jahr in Deutschland), und nur deren frühzeitige Erkennung und Behandlung optimale Heilungschancen bringen muss bei vorausgegangenen Blutungen oder positivem Hämoccult-Test (im Rahmen der Krebsvorsorge) immer eine vollständige Dickdarmuntersuchung durchgeführt werden.

Die sogenannte "Wetterecke" des Darmes, also dort wo etwa 70 - 80% aller gutartigen und bösartigen Erkrankungen (Polypen, Karzinome) ihren Sitz haben, ist der im Bereich der linken Bauchseite liegende, absteigende Dickdarm und besonders der Mastdarm, der im kleinen Becken liegt.

Wenn diese Bereiche untersucht sind ohne, dass ein krankhafter Befund gefunden wurde, dann kann man schon mal erleichtert aufatmen.

Sprechen Sie uns an!

Ablauf der Untersuchungin 3 einfachen schritten

Anamnese

Vor der eigentlichen Untersuchung wird der Patient nach bestimmten Veränderungen seines Wohlbefindens, nach Vorerkrankungen, eventuell durchgeführten Operationen oder eingenommenen Medikamenten befragt (Anamnese).

äußere Inspektion

Während der Untersuchung liegt der Patient entspannt auf einer Liege in Rückenlage. Auch andere Untersuchungspositionen haben sich bewährt. Nachdem der Bauch abgetastet wurde, erfolgt die äußere Inspektion der Anal- und Genitalregion. Mit dem Finger werden dann der Analkanal und der untere Mastdarm vorsichtig ausgetastet, beim Mann wird zusätzlich die Prostata auf krankhafte Veränderungen untersucht.

innere untersuchungen

Die inneren Hämorrhoiden werden untersucht. Auch die anschließende Untersuchung des Mastdarmes bis in eine Höhe von ca. 15 cm ist schmerzfrei. Mit dem Rektoskop sind krankhafte Veränderungen besonders im Mastdarm viel besser zu erkennen als mit einem beweglichen Endoskop. Dieses wird dann für die sichere Beurteilung der höher gelegenen Dickdarmabschnitte angewendet.

CCKColoproktologisches Centrum Kronberg
dr. volker mork & dr. ute jablonka-wendling

Wann Sie uns erreichen
  • Montags - Freitags 08.00 - 12.00 Uhr
  • Montags 16.00 - 19.00 Uhr
  • Dienstags & Donnerstags 15.00 - 18.00 Uhr
alle kassen & privat
Eingang 32
2. Etage
Parken & Eingang zur Praxis

Kostenfreie Parkplätze für eine angenehme Anreise stehen Ihnen rund um das Gebäude zur Verfügung. Das „Palais Kronberg“ verfügt über drei Eingangsbereiche. Sie erreichen unsere Praxis über den Eingang 32 und finden uns in der 2. Etage. Der Weg zur Praxis und die Praxis selbst sind barrierefrei gestaltet und bequem über einen Aufzug zu erreichen. Wir freuen uns auf Sie!

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